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Klinik für Geriatrie


KONTAKTE
Chefarzt:PD Dr. med. Mathias Pfisterer
Oberarzt:Dr. med. Jürgen Heins
Oberarzt:Dr. med. Fabian Schneider
Telefon:(0 61 51) 4 03-30 01
Fax:(0 61 51) 4 03-30 09
E-Mail:

pfisterer.mathias@eke-da.de


PD Dr. M. Pfisterer

Dr. J. Heins

Dr. F. Schneider

Weitere Informationen:

■  Geriatrische Tagesklinik
■  Das Darmstädter Geriatrie-Konzept
■  Ernährungsmedizin im Alter
■  Geriatrisches Schlaganfall-Behandlungskonzept
■  Sturzgefahren kennen - Stürze vermeiden (pdf, 242 KB)
■  Pharmakotherapie im Alter (pdf, 600 KB)
■  Hypertonie im Alter (pdf, 160 KB)
■  Verwirrtheitszustände (pdf, 389 KB)
■  Herzinsuffizienz (pdf, 975 KB)
  Palliative Aspekte und Schmerztherapie in der Geriatrie
  Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung
  Störung des Wasserhaushaltes bei geriatrischen Patienten
■  Depressionen im Alter
■  Ärztliche Dokumentation bei häuslicher Gewalt

Das Behandlungskonzept der Klinik für Geriatrie ist ausgerichtet auf die Besonderheiten von Krankheit im Alter und den speziellen Versorgungsbedarf alter Menschen. Krankheit im Alter ist gekennzeichnet durch das Nebeneinander verschiedener akuter und/oder chronischer Erkrankungen und Behinderungen (sog. Multimorbidität), die einen hohen Bedarf an rehabilitativen Behandlungsverfahren aufweisen. Die Krankheiten zeigen vielfach einen untypischen Verlauf. Sie treten meist weniger akut und ohne typische Krankheitszeichen auf und neigen dazu, in chronische oder behindernde Erkrankungen überzugehen. Neben körperlichen Beschwerden leiden ältere Menschen auch häufig unter psychischen Störungen, insbesondere Hirnleistungsstörungen (Demenz) und Depressionen.

Aus den vielfältigen Ausprägungen und der Komplexität von Krankheit im Alter ergibt sich ein besonderer Bedarf an spezieller geriatrischer Diagnostik und Therapie sowie an Möglichkeiten zur Früh- und Langzeit-Rehabilitation. Dabei liegen Schwerpunkte in einer aktivierenden Pflege und in physio- und ergotherapeutischen Maßnahmen. Behandlungsziel ist es, dem alten Menschen wieder zu weitgehender Selbstständigkeit zu verhelfen und die Wiedereingliederung in die heimische häusliche Umgebung zu ermöglichen. Gleichzeitig soll das Fortschreiten der Erkrankung durch vorbeugende Maßnahmen verhindert werden. Die Lebensqualität und Lebenszufriedenheit sollen erhalten und verbessert werden, die durch Krankheit oder Behinderung gefährdet sind. Bei allen diagnostischen und therapeutischen Überlegungen stehen daher die Bedürfnisse und Wünsche des Patienten im Vordergrund.

Geriatrisches Handeln erfordert die enge Zusammenarbeit von und mit allen beteiligten Berufsgruppen. Diese zeigt sich in erster Linie in der täglichen Arbeit mit den Patienten, aber auch in interdisziplinären Teamsitzungen, in denen gemeinsam die Behandlungs- und Rehabilitationsziele festgesetzt, überprüft und bei Bedarf korrigiert werden. In die Besprechung fällt auch die Planung der Entlassungen und Weiterversorgung sowie die Verordnung von notwendigen Hilfsmitteln.

 

 

 



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