| Leitung: | Praxis für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Dr. med. Anne Brunier Dr. med. Anselm Pottmeyer Udo Hundt Dr. med. Armin Dick Dr. med. Dirk Brechtelsbauer Dr. med. Lothar Leisten Priv.-Doz. Dr. med. Oliver Mohrs Dr. med. Marina Laurer
| | Anmeldung: | Regina Färber | | Telefon: | (0 61 51) 4 03-60 63 | | Fax: | (0 61 51) 4 03-60 09 | | E-Mail: | faerber.regina@eke-da.de | | Internet: | www.radiologie-darmstadt.de | |  |
Die Leistungen der Abteilung für Radiologie werden von der Praxis für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Dr. A. Brunier, Dr. A. Pottmeyer, U. Hundt, Dr. A. Dick, Dr. D. Brechtelsbauer, Dr. L. Leisten, PD Dr. O. Mohrs und Dr. M. Rappe erbracht. Die Abteilung unterstützt die Kliniken des Hauses bei der Diagnosefindung und Behandlung mit bildgebenden Verfahren. Alle diagnostischen und interventionellen radiologischen Verfahren, u. a. konventionelle Röntgendiagnostik des Skeletts und der Lunge einschließlich Funktionsuntersuchungen des Magen-Darmtrakts, Angiographie (DSA), Spiral-Computertomographie und Kernspintomographie, interventionelle Eingriffe am arteriellen und venösen Gefäßsystem sowie an den Gallenwegen, insbesondere Revaskularisation (Wiedereröffnung), Stenosebeseitigung (PTA) und Gefäßstützeneinbringung (STENT) sowie Ultraschall- und CT-gestützte Biopsien, Schmerzblockaden und Drainagen, Sonographie und Farbdoppleruntersuchungen des Gefäßsystems stehen dabei zur Verfügung. Zusätzlich zur nicht-invasiven Angiographie führt die Abteilung auch interventionelle PTAs (perkutane transluminale Angioplastie) durch. Hiermit können Gefäßverengungen durch den Einsatz eines Ballonkatheters (Ballondilatation) wieder erweitert werden. Dieser Vorgang ist nahezu schmerzfrei und kann in geeigneten Fällen eine Operation (z. B. Bypass) verhindern. Die Computertomographie ist eine spezielle Form der Röntgenuntersuchung zur Darstellung von Schnittbildern innen liegender Körperregionen. Die modernste Weiterentwicklung ist der 16-Zeilen-CT. Hiermit werden 16 bis zu 0,75 mm dünne Schichten simultan aufgenommen, so dass Untersuchungen von Körperregionen nur noch einige Sekunden benötigen. Die erstellten Aufnahmen stehen auf einer zusätzlichen Befundkonsole als 3-D-Datensatz zur Verfügung. Durch die schnelle Bilderstellung und die dünnen Schichten verbessert sich die diagnostische Sicherheit erheblich. Daneben sind auch Untersuchungen möglich, die bisher nicht im herkömmlichen CT durchgeführt werden konnten. Hierzu zählen Herzuntersuchungen, Darstellungen der großen Herzkranzgefäße und die virtuelle Koloskopie. Dieses Verfahren ist neben der Routinediagnostik rund um die Uhr für Notfälle verfügbar. Mit der Magnetresonanztomographie (MRT), auch ,Kernspin' genannt, können ohne Anwendung ionisierender Strahlen Schnittbilder des zentralen Nervensystems, der Gelenke und Weichteile sowie inneren Organe angefertigt werden. Diese Bilder werden mittels eines sehr starken Magnetfelds durch das Einstrahlen von Radiowellen erzeugt. Kernspintomographen hatten bislang immer einen Nachteil: Die tunnelähnliche Bauweise der bisher eingesetzten Geräte wirkte auf viele Menschen bedrohlich. Auch Kinder fühlten sich alleine in dem engen abgeschlossenen Raum und blieben ohne die Unterstützung eines Erwachsenen an ihrer Seite kaum ruhig liegen. Dadurch wurde der diagnostische und therapeutische Nutzen dieses Systems häufig erschwert. Der im Evangelischen Krankenhaus eingesetzte MR-Tomograph „Magnetom Open" wurde anders konstruiert. Statt der Form eines Tunnels stellt er sich nun als ein C-Bogen dar, der an einer Längsseite offen ist. Ängstliche Patienten müssen sich nicht mehr vor dem Eingeschlossensein fürchten und auch Kindern erleichtert die neue Technik die Akzeptanz. Durch die moderne Technik entwickelt sich das Leistungsspektrum der Abteilung kontinuierlich weiter. Dabei wird größter Wert darauf gelegt, dass der Patient durch einführende Gespräche und Aufklärung frei von unnötigen Ängsten und im Vertrauen auf die behandelnden Ärzte die röntgendiagnostischen Maßnahmen erfährt. Für die einzelnen Kliniken präsentiert die Abteilung für Radiologie ihre Untersuchungsergebnisse in täglichen Röntgendemonstrationen. Eine ausführliche Diskussion der Krankheitsbilder mit den klinischen Kollegen bildet die Grundlage einer erfolgreichen Behandlung. Auf Wunsch des gegebenenfalls weiterbehandelnden Arztes können Bilder als Papierausdruck erstellt werden. Die Möglichkeit die Bilder den Kollegen elektronisch zu versenden ist bereits in konkreter Planung, so dass wir hiermit einen wesentlichen Beitrag zu einer vernetzten Medizin leisten zu können.
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